About Me

„Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben.
Machen wir uns von dieser Anschauung los, und tausend
Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein.“
(Christian Morgenstern)

hier ist ein Bild von Melanie Kogler

Melanie Kogler – The Booth

Startschuss

Am 18. April 1985 habe ich nach vielen Monaten der Dunkelheit endlich in Salzburg das Licht der Welt erblickt. Gut, das war vielleicht etwas pathetisch formuliert. Also nochmal von vorne. Meine Eltern haben mir erzählt, ich sei am 18.04.1985 geboren worden. Dieser Anfang ist aber auch irgendwie doof. Egal, ich war also da. Schon in diesem Moment war mir klar: Ich werde später Schauspielerin! Nein, natürlich nicht. Oder vielleicht war es tatsächlich so, und ich erinnere mich einfach nicht daran. Nur 16 Monate nach meiner Geburt kam meine Schwester zur Welt. Laut Erzählungen fand ich das erstmal gar nicht gut. Heute sind wir zum Glück die besten Freundinnen. Ich wuchs eigentlich ganz normal auf. Erst Kindergarten und danach Volksschule, oder Grundschule, wie es in Deutschland heißt. Meine damalige beste Freundin wollte im Anschluss ans Privatgymnasium St. Ursula. Da dachte ich mir, ich komme mit. Meine Eltern fanden das toll und den Aufnahmeprozess habe ich auch erfolgreich überstanden. Der Haken: ein reines Mädchengymnasium. Gut, mit zehn Jahren ist dir das noch ziemlich egal, aber mit Fünzehn!!!??? Wir fanden allerdings schon unsere Wege Jungs zu sehen. Darauf werde ich hier jedoch nicht näher eingehen. Obwohl ich die eine oder andere lustige Geschichte aus dieser Zeit erzählen könnte. Einmal zum Beispiel haben meine beste Freundin und ich unseren Eltern erzählt, dass wir abends – Nein! Genug davon! Zurück zu meiner spannenden Lebensgeschichte. Also, Gymnasium. Acht Jahre. Davon fünf Jahre Latein und drei Jahre Französisch. Mathe und Englisch sowieso von Anfang an. Und Physik und Chemie und Biologie und Psychologie. Am Ende hab ich es geschafft und meine Matura, beziehungsweise mein Abitur, sogar mit Auszeichnung bestanden.

About Me Video

Foto von Melanie Kogler

© Melanie Kogler

Fußball – Psychologie – Geisterbahn

Ich war schon als Kind sehr sportlich und habe viel ausprobiert. Tennis spielen, Ballett tanzen und  bis zur U14 sogar in einer Fußballmannschaft spielen standen auf dem Programm. Am besten gefiel mir aber immer schon das Reiten. Das hat dann schnell meine gesamte Freizeit beansprucht und ich hab den ganzen Rest sein lassen. Dafür habe ich den Reitsport umso intensiver verfolgt und habe es 2001 bis zur Salzburger Landesmeisterin geschafft. Gut, das ist bei weitem nicht die Olympiade, aber das war schon ein großer Erfolg für mich. Ich habe daraufhin sogar kurz überlegt, ob ich Berufsreiterin werden soll. Überhaupt wusste ich bis kurz vor der Matura/dem Abitur nicht, was ich später machen wollte. In Frage kamen: ein Jura Studium, das ich dann übrigens 2008 begonnen habe und immer noch fleißig verfolge. Ein Psychologie Studium, das ich bis jetzt noch nicht begonnen habe. Dafür mache ich seit Juni 2014 eine Ausbildung zum Personal- und Business Coach. Eine Ausbildung bei der Polizei oder ein Veterinärmedizin Studium kamen auch in Frage. Mein allererster Berufswunsch war es, Geisterbahn zu studieren. Meine Schwester, mein Cousin und ich wollten unbedingt eine eigene Geisterbahn im Wiener Prater eröffnen. Nur Schauspielerin stand irgendwie nicht auf dem Zettel. Die Idee dazu kam dann ziemlich spontan, und Google hat mich damals auf die European Film Actor School in Zürich aufmerksam gemacht. Auf deren Website hab ich gesehen, dass in wenigen Wochen ein Tag der offenen Tür stattfinden sollte. Zu dem bin ich dann einfach gefahren und fand es dort ziemlich cool. Meine Hoffnung, die Aufnahmeprüfung zu bestehen, war offen gestanden nicht besonders groß. Von etwa 400 Bewerbern wurden nur 15 Studenten aufgenommen. Tatsächlich war ich unter den Glücklichen. So, lange Rede, gar kein Sinn: Im Oktober 2006 hielt ich mein Schauspieldiplom in Händen. Seither bin ich als Schauspielerin auf der Bühne und vor der Kamera unterwegs und habe immer noch riesig viel Spaß dabei.

 

Melanie Kogler - The Booth

Melanie Kogler – The Booth

Von der Bühne zum Schreiben

Seit ich im Oktober 2010 als Marlene von Lahnstein bei der ARD Vorabendserie Verbotene Liebe angefangen habe, kam ich immer wieder in den Genuss, auch als Moderatorin und Reporterin vor der Kamera stehen zu dürfen. Ich habe sofort gemerkt dass mir das total Spaß macht. Um mich als professionelle Moderatorin durchzusetzen, wollte ich mir aber noch den journalistischen Background dafür aneignen. Ich habe also Journalismus studiert. Mittlerweile ist das Schreiben  eine meiner größten Leidenschaften. Das konnte ich mir noch vor drei Jahren überhaupt nicht vorstellen. Jetzt freue ich mich auf alles, was in Zukunft passieren wird. Auf spannende Rollen, tolle Texte, viele Aufgaben als Moderatorin und hoffentlich auch die ein oder andere Herausforderung als Journalistin. Vielleicht fange ich ja noch einmal etwas ganz neues an. Aber zuerst beende ich alles was ich in den letzten Jahren angfangen habe. Das Leben bietet einem so unendlich viele Möglichkeiten und es wäre schade, nicht so viele wie möglich zumindest einmal auszuprobieren! So, damit bist du jetzt auf dem aktuellsten Stand, und weißt über die letzten beinahe dreißig Jahre meines Lebens Bescheid. Auf das BEIHNAHE lege ich übrigens großen Wert. Schließlich liegt mein 30. Geburtstag ja noch in ferner Zukunft! Nix mehr mit BEINAHE. Seit kurzem bin ich 3o. Und weißt Du was: Es ist gar nicht schlimm!!!!

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